Malteser Gymnasien

Vorstellung der bestehenden Malteser Gymnasien

St.-Bernhard-Gymnasium.

Am St.-Bernhard-Gymnasium (Kreis Viersen), das im gebundenen Ganztag geführt wird, werden insgesamt über 1.000 Schülerinnen und Schüler in vier bis fünf Klassen pro Jahrgangsstufe unterrichtet. Die Schule wurde 1946 vom Orden der Hünfelder Oblaten gegründet und 2007 an die Malteser übergeben.

Ein Augenmerk des Gymnasiums liegt darauf, den Schülerinnen und Schülern zu helfen, ein Leben auf der Grundlage des christlichen Glaubens und humanistischer Werte zu führen. Die jungen Menschen erfahren, dass Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein, soziales Verhalten, Zivilcourage und Kreativität wichtige Grundlagen der Persönlichkeit sind. Ein besonderer Baustein ist dabei ein dreiwöchiges Sozialpraktikum in der Jahrgangsstufe 10, welches neben einem zweiwöchigen Betriebspraktikum in der 9. Klasse, verbindlich ist.

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Liebfrauengymnasium.

In Büren (Kreis Paderborn) werden Schülerinnen und Schüler am Liebfrauengymnasium in vier Klassen je Jahrgangsstufe unterrichtet. Die Schule wurde 1946 zunächst als reine Mädchenschule von den Schwestern Unserer Lieben Frau gegründet. Die Koedukation hielt im Jahre 1970 Einzug. Im September 2012 wurde das Gymnasium mit über 900 Schülerinnen und Schülern sowie über 70 lehrenden und nicht lehrenden
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Trägerschaft der Malteser Werke übergeben.

Die Schulordnung des Liebfrauengymnasiums wurde von Mitgliedern des Kollegiums und der Eltern- und Schülerschaft gemeinsam diskutiert und erarbeitet. Dabei wurde sich auf eine Orientierung am christlichen Menschenbild verständigt und der besondere Wert der Schulseelsorge wurde hervorgehoben. So gibt es unter anderem zum Start des Unterrichtmorgens ein Schulgebet, regelmäßige Schulgottesdienste, Tage der religiösen Orientierung und vieles mehr. Für Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase in die Sekundarstufe II ist das Sozialpraktikum „Compassion“ verpflichtend. Es soll vor allem Begegnungen ermöglichen, und zwar gerade auch mit Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

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Antoniuskolleg.

Die Geschichte des Antoniuskollegs als "Höhere Schule" in Neunkirchen-Seelscheid (Kreis Siegburg) lässt sich bis in das Jahr 1899 zurückverfolgen. Heute gehören 1.277 Schülerinnen und Schüler und ca. 80 Lehrerinnen, Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche im Schulbetrieb aktiv helfende Eltern zum täglichen Leben und Betrieb der Schule. Zum Schuljahr 2014/15 haben die Salesianer Don Boscos die Schule an die Malteser Werke übergeben.

Das Antoniuskolleg ist eine sog. Modellschule (G8-G9): In dem Modellversuch der Landesregierung Nordrhein-Westfalens werden beide Bildungsgänge parallel angeboten. Auch   in   anderen   Bereichen   geht   die   Schule   mutig   neue   Wege   (wie   koordinierte Beratungsarbeit, Flüchtlingsklassen). Als Besonderheit des Gymnasiums fällt die Musikalität auf. Es gibt eine Big Band, Bläserklassen, einen Projektchor und viele weitere musische Projekte. Außerdem übernehmen entsprechend ausgebildete Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Schulsanitätsdienstes der Malteser Verantwortung. Bei Unfällen, akuten Erkrankungen und ähnlichen Notfällen, die sich während der Schulzeit ereignen, leisten sie die qualifizierte Erstversorgung und Betreuung der Betroffenen.

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